Unterstiftung der Diakonie Baden

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Ihre Stiftung: Ganz persönlich. Mit den nächsten im Sinn.

Sie haben im Laufe Ihres Lebens entdeckt, was wichtig für Sie ist. Ihre eigenen Ziele und Ideale haben Ihr Leben in der Gesellschaft geprägt. Ihr Glaube, Ihre Hoffnung und Ihre Liebe gehören zu Ihnen. In einer Stiftung können Sie dazu beitragen, dass Ihr Glaube, Ihre Hoffnungen und Ihre Liebe weiter bestehen, wachsen und Frucht bringen – als ein Teil dessen, was Sie ausmacht. Und als Ihr Beitrag für das Leben unserer Gemeinschaft.  

Lernen Sie einige unserer aktuellen Unter- und Verbrauchsstiftungen kennen:

Heimat bieten.

Unterstiftung für Flüchtlingsarbeit.

Als sie nach dem Krieg aus dem Osten kamen, mussten sie alles zurücklassen. Im Badischen bauten sie ihre Existenz neu auf: gründeten eine Familie, arbeiteten Tag und Nacht. Und bauten sich schließlich ihr eigenes Häuschen.

Als sie älter wurden, wollten sie sich am Geschaffenen freuen – am Obst im eigenen Garten und an den groß gewordenen Kindern. Aber dann verdunkelte sich für sie der Himmel: Kurz hintereinander verloren sie Sohn und Tochter. Wer sollte nun ihr Lebenswerk weiterführen? Nach dem Schmerz und der Trauer kam das zaghafte Nachdenken, wie es weiter gehen soll. Bald kristallisierte sich heraus: Ihr Haus sollte auch nach ihrem Tod Heimat bieten. Am liebsten für Menschen, die flüchten mussten, weil in ihrem Land Krieg und Gewalt herrschen oder weil sie wegen ihres Glaubens und ihrer Überzeugung um ihr Leben fürchten.
Mit diesem Wunsch kamen die beiden zur Stiftung Diakonie Baden. Gemeinsam überlegten wir, wie man dieses Ziel erreichen kann. Schnell wurde klar: Das Haus eignete sich nicht, um direkt, etwa als Übergangswohnheim der Diakonie, Flüchtlinge aufzunehmen. Also musste ein neuer Weg gefunden werden. Lange, intensive Gespräche folgten. Eine Notarin half mit, alles in die richtigen Bahnen zu lenken. Am Ende entstand ein Testament mit einer guten Lösung: Das Häuschen soll später verkauft werden – am besten an eine junge Familie, die dieses Haus genau wie die Stifter lieben und als Heimat erleben kann. Einen solchen Käufer zu finden, ist die Pflicht der Testamentsvollstreckerin. Mit dem Verkaufserlös wird eine Unterstiftung gegründet, die die Flüchtlingsarbeit der Diakonie Baden auf Dauer unterstützt. Damit haben die alten Leute ihren Frieden neu gefunden.


Talente fördern.

Unterstiftung für Kinder und Jugendliche.

Lange hatten sie überlegt, was sie Gutes tun könnten. Sie erlebte als Grundschullehrerin, wie wichtig es ist, leistungsschwache Kinder zu unterstützen, in denen verborgene Schätze schlummern. Talente, die nur entdeckt und gefördert werden müssen, damit ein Kind zu einer selbstbewussten und verantwortlichen Person heranwachsen kann. Als Manager in einem Industrieunternehmen war er es gewohnt, Pläne zu schmieden, Konzepte zu erstellen – und umzusetzen. Beide trägt ihr Glaube an Gott, der alle Menschen liebt und will, dass jedes Kind die Gaben, die es mitbekommen hat, entdecken, entwickeln und für sich und andere einsetzen kann.

Die Möglichkeit, unter dem Dach der Stiftung Diakonie Baden ihre Stiftung einzurichten, war für das Paar genau das Richtige. Ihr großes Fernziel ist die Gründung einer evangelischen Schule, in der Kinder und Jugendliche ihren Platz finden, die aus schwierigen familiären und finanziellen Verhältnissen kommen. Wo die Talente der einzelnen Schüler im Mittelpunkt stehen. Wo die Kinder heranreifen können, zu lebensfrohen Menschen, die erfahren haben, geliebt und geschätzt zu werden. Jetzt suchen sie Mitstreiter, die diese Vision teilen und mit in die Stiftung einsteigen wollen. Für das Stifterpaar ist sicher: So können wir kurz- und langfristig unser Ziel erreichen. In der Zwischenzeit knüpfen sie ein Netz mit Angeboten der Diakonie für Kinder und Jugendliche. So können die Erträge der Stiftung jetzt schon eingesetzt werden, um einzelnen Kindern zu helfen:

Ein musisch begabtes Mädchen kann ein Instrument lernen oder einem Jungen wird der erneute Schuleinstieg ermöglicht. Übrigens mit vollem Erfolg – er steht jetzt kurz vor dem erfolgreichen Realschulabschluss.

Freude schenken.

Verbrauchsstiftung für Senioren.

Das Leben hatte es gut mit ihnen gemeint. Die Kinder waren versorgt und hatten ihre eigenen Familien gegründet. Finanzielle Sorgen gab es keine. Aber sie waren älter geworden und vieles fiel ihnen nicht mehr so leicht wie früher. Also gaben sie ihr Häuschen auf und zogen ins „Betreute Wohnen“. Dort hatten sie alles, was sie wollten und brauchten: ihre Selbstständigkeit, medizinische Betreuung und die Versorgung mit allem Nötigen.
 
In ihrer Einrichtung ging es nicht allen so gut. Für viele Bewohnerinnen und Bewohner reicht ihre kleine Rente nicht – und Angehörige sind keine da, die helfen können. Da fallen kleine Selbstverständlichkeiten schwer. Der Friseurbesuch, mal ins Café gehen, ins Theater oder auf einen Ausflug. Für ältere Menschen mit niedrigem Einkommen unerreichbar. Da kann schon ein neues Paar Schuhe oder ein warmer Wintermantel zum Problem werden.

Die beiden beschlossen, etwas zu unternehmen. Unter dem Dach der Stiftung Diakonie Baden errichteten sie eine Verbrauchsstiftung, die zehn Jahre lang jeden Monat eintausend Euro zur Verfügung stellen kann, um Mitbewohnerinnen und -bewohner mit kleinem Geldbeutel zu helfen. So bekommen fünf Menschen Monat für Monat ein kleines Stück Lebensfreude geschenkt – Lachen, Gemeinschaft und Selbstbewusstsein.


Das großzügige Ehepaar konnte die ersten Jahre noch miterleben, wie ihre Stiftung Wirkung zeigte. Sie sahen, dass es gut war, was sie taten. Irgendwann war ihre Zeit gekommen. Aber ihre Stiftung hilft weiter.

Ansprechpartner

© Diakonie Baden

Pfarrer Volker Erbacher

Abteilungsleitung Fundraising und Ökumenische Diakonie

0721 9349-219

erbacher[at]stiftung-diakonie-baden.de