Konfidank macht den Unterschied – die Projekte 2020

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intakt – inklusive Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Freiburg

Mit eurer Hilfe steht ihr für eine INTAKTE GESELLSCHAFT ein und macht ein Miteinander möglich!

Ein Projekt der Diakonie Baden.

Stefan kommt seit Anfang des Jahres ins ABC (Behinderte an der Christuskirche) in Freiburg. „Beim ABC treff‘ ich Freunde – zu Hause besucht mich ja keiner!“ sagt der 14 Jährige mit Down-Syndrom fröhlich. Auch seine Eltern sind sehr glücklich über dieses Angebot und können regel-recht sehen, wie Stefan seither aufblüht.

Die ABC hat ein Projekt namens intakt (intakt steht für INklusives TheaterAtelier und KulturTreff), bei dem Jugendliche mit und ohne Behinderung zu- sammen kommen und ihre Freizeit gemeinsam ver- bringen. Ob Theaterimpros ausprobieren oder den nächsten Star Wars-Film im Kino anschauen, ob am Schlagzeug oder Keyboard jammen oder auch mal ins Museum gehen – alles ist möglich dort.

Gemeinsam tolle Sachen erleben, Schritt für Schritt zusammen finden und der Vereinsamung entgehen, dazu trägt intakt bei. Denn jeder Mensch entwickelt sich unterschiedlich, jeder in seinem eigenen Tempo und Jugendliche mit Behinderung bleiben bei Gleichaltrigen oftmals außen vor.

Sie haben kaum Freunde. Da bleiben oft nur noch Playstation und Co. als Kameraden. Die Mädchen und Jungen vereinsamen und leiden körperlich und seelisch.

Dabei ist es doch selbstverständlich, dass jeder ein gleichberechtigter Teil der Gesellschaft ist, egal ob mit oder ohne Behinderung – und genau dafür engagieren sich die Mitarbeiter bei intakt. Mithilfe von Angeboten in Schulen, Konfirmandengruppen oder bei öffentlichen Aktionen leistet intakt einen Beitrag, um Hemmschwellen, Vorurteile und Ängste abzubauen. Und bei gemeinsamen Aktionen wie Theaterspiel oder Ausflügen ins Schwimmbad erfahren Jugendliche wie Stefan, werden oder bei Bedarf Assistent*innen engagiert werden, die sich um Pflege, Fahrdienste oder andere behinderungs- bedingte Einschränkungen kümmern.

Mit eurer Hilfe steht ihr für eine INTAKTE GESELLSCHAFT ein und macht ein Miteinander möglich!

Indonesischen Kindern mit Behinderungen ein gutes Leben ermöglichen

Mit eurem Engagement helft ihr Kindern mit Behinderungen, in der Mitte der indonesischen Gesellschaft anzukommen.

Ein Projekt der Evangelischen Mission in Solidarität (EMS)

Eine dunkle Ecke im Haus – das war lange Zeit Augustines Platz. Das indonesische Mädchen ist blind und erhielt die ersten Jahre ihres Lebens kaum Beachtung. Jetzt ist alles anders: Sie sitzt am Tisch und schneidet mit kräftigem Druck einen Kürbis klein. Ihre Blindheit wird erst deutlich, als sie aufsteht, um einen Kochtopf zu holen. Ganz selbstverständlich hilft Augustine heute im Haushalt mit und lernt in der Braille-Schrift lesen und schreiben.

Geschafft hat Augustine das alles gemeinsam mit den ehrenamtlichen Frauen der Toraja-Kirche. Ihre Aufgabe sehen sie darin, behinderte Kinder aufzusuchen und sie mit dem Programm „Rehabilitation in der Gemeinschaft“ (RBM) zu unterstützen. Sie wollen sich nicht damit abfinden, dass indonesische Familien Kinder mit Behinderungen oft wegsperren. Denn traditionell werden diese Kinder als „Strafe Gottes“ gesehen. Sogar unter Christen in Indonesien ist diese Ansicht weit verbreitet.

Die Mitarbeiterinnen von RBM versuchen alles, dass Kinder mit Behinderungen als Ebenbilder Gottes von klein auf in Familien und Gemeinden aufgenommen werden. Zudem setzen sie sich für die Rechte der Jungen und Mädchen auf medizinische Versorgung und Bildung ein – auch auf nationaler Ebene. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen besuchen die Familien in ihren Bergdörfern. Zusammen mit Ärzten beraten sie, wie die Kleinen individuell nach ihren Fähigkeiten gefördert werden können. Um Vorurteile abzubauen, organisieren sie Aufklärungsseminare und beziehen die Kinder in Gottesdienste und Feste mit ein.

Augustine ist eines von von 400 Kindern und Jugendlichen, die von der RBM Hilfe erhalten. Dank dieser Unterstützung konnte sie durch einen kleinen Kredit einen Kiosk eröffnen, in dem sie ihre handgeknüpften Taschen verkauft.

Mit eurem Engagement helft ihr Kindern mit  Behinderungen, in der Mitte der indonesischen Gesellschaft anzukommen.

Talent entdecken und selbstbewusst werden – Evangelische in Argentinien helfen Kindern in Musikprojekten

Euer Engagement hilft Kindern, ein Instrument zu erlernen. Eine Möglichkeit, die sie ohne Unterstützung nie bekämen. Mit eurer Spende zeigt ihr ihnen: Wir sind für euch da! Wir halten zu euch!

Ein Projekt des Gustav-Adolf-Werk Baden

Das Leben in den Elendsvierteln in Argentinien ist hart. Die Menschen wohnen beengt, ganze Familien leben, essen und schlafen in einem Raum. Eltern halten sich mit Gelegenheitsarbeiten oder der geringen Sozialhilfe über Wasser. Damit die Familie überlebt, müssen Kinder mitarbeiten. Regelmäßige Mahlzeiten und ein regelmäßiger Schulbesuch sind nicht selbstverständlich. So werden aus armen Kindern arme Erwachsene.

Lautaro, 15 Jahre, lebt im Barrio San Fernando, einem Armenviertel im Großraum Buenos Aires. „Ich gehe seit vier Jahren in die Musikschule der ASE in San Fernando. Ich lerne Violine spielen und bin sogar in unserem Orchester. Wenn ich zu Hause Langeweile habe, nehme ich einfach meine Violine und spiele. So vergesse ich alle Sorgen. Das Schönste war, im Luna-Park-Theater zu spielen und den bei uns sehr bekannten Musiker Leon Gieco kennenzulernen. Das werde ich nie vergessen“, erzählt der Junge fröhlich.

Die evangelischen Gemeinden in Argentinien haben ASE (spanische Abkürzung für „Ökumenische Sozialaktion“) ins Leben gerufen. In der Musikschule der ASE lernen Kinder und Jugendliche ein Instrument spielen, sie entdecken ihr Talent, entwickeln Selbstbewusstsein und haben Spaß daran, gemeinsam zu musizieren.

ASE stärkt Kinder und ihre Familien und hilft, den Kreislauf aus Armut, mangelnder Bildung und gesellschaftlicher Ausgrenzung zu durchbrechen.

Euer Engagement hilft Kindern, ein Instrument zu erlernen. Eine Möglichkeit, die sie ohne Unterstützung nie bekämen. Mit eurer Spende zeigt ihr ihnen: Wir sind für euch da! Wir halten zu euch!

Ansprechpartner

© Diakonie Baden

Volker Erbacher

Abteilungsleitung Fundraising und Ökumenische Diakonie

0721 9349-219

verbacher[at]diakonie-baden.de