Konfidank macht den Unterschied – die Projekte 2019

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Pferde helfen Menschen - Reittherapie für schwer kranke Kinder

KonfiDank Projekt 2019 - Reittherapie für schwer kranke Kinder
© Diakonie Baden

KonfiDank Projekt 2019 - Pferde helfen Menschen – Reittherapie für schwer kranke Kinder

Ein Projekt der Diakonie Baden.

Das Shetlandpony Louis kommt gerade von einer Stunde Reittherapie mit dem zehnjährigen Damian. Damian kommt seit eineinhalb Jahren auf den Mühlenhof in der Nähe von Heidelberg. Er ist blind und leidet an Epilepsie. Wie lange er noch leben wird, kann keiner sagen. Die Reitstunden sind die schönsten Momente – wahrscheinlich am Ende seines Lebens. Seit er regelmäßig reitet, kann der Zehnjährige krabbeln und sogar mit  Besteck selbstständig essen.

Das Reiten hilft ihm, fast nebenbei, solche  Fortschritte zu machen. Das hatten alle Therapien vorher nicht geschafft. Und: Das Zusammensein mit Tieren schenkt Damian und seine Familie  Momente des Glücklichseins und des Durchatmens. Das Team des Mühlenhofes arbeitet dafür eng mit dem ambulanten Kinderhospizdienst  zusammen, der schwer kranke, lebenszeitbegrenzte Kinder und ihre Familien begleitet und tröstet.

Die Eltern können sich oft die Therapiestunden nicht leisten. Aber auch Ausflüge zu den anderen Tieren auf dem Mühlenhof – Schafe, Ziegen, Hühner helfen den Kindern und den Familien. Die schönen Momente in der Natur helfen abzuschalten und aufzutanken. So kann die Zeit im Krankenhaus oder zuhause leichter gemacht werden. Eine Auszeit vom emotional, körperlich und psychisch anstrengendem Familienleben  mit einem krankem Kind hilft da, durchzuhalten.

Der Mühlenhof braucht Spenden, um diese Arbeit weiter ausbauen zu können: Neben der Begleitung der Besuche auf dem Mühlenhof, die finanziert werden müssen, sind auch neue Wege anzulegen damit die Kinder und ihre Eltern das gesamte Gelände erkunden können. Hier benötigt man zum Beispiel Baumaterialien um Wege für Rollstuhlfahrer anzupassen.


Helft mit, damit viele kranke Kinder mit ihren Familien ein bisschen Lebensfreude spüren können.

Jedes Leben ist wertvoll

KonfiDank Projekt 2019 Elim Home in Südafrika
© EMS

KonfiDank Projekt 2019 Elim Home in Südafrika

Ein Projekt der Evangelischen Mission in Solidarität (EMS)

Wo sollen Kinder und junge Erwachsene in Südafrika mit schweren geistigen und körperlichen Behinderungen hingehen? Wo bekommen sie die Unterstützung, die sie zu einem guten Leben  brauchen?

Das Elim Home ist in Südafrika eine der wenigen Einrichtungen, in denen sie kompetent und liebevoll gepflegt und gefördert werden können. Für die ganze Familie eines Mädchens oder Jungen mit Behinderung ist das eine große Erleichterung. Denn oft leben sie in armen Verhältnissen und haben kaum Geld für eine gute medizinische Versorgung. Im Elim Home werden sie trainiert, sich gut  selbstständig zu bewegen und lernen, möglichst unabhängig zu leben.

Dabei wird es nie langweilig. Immer neue Ideen entwickelt das Heim: 
Seit kurzem können die Kinder beim Gärtnern  mithelfen - in ihrem eigenen Garten! Das frische und leckere Gemüse wird gerne selber verputzt. Aber es gibt jetzt so viel, dass sogar etwas  verkauft werden kann. Denn das Elim Home braucht Geld, um weiter arbeiten zu können.
Seit fünf Jahren gibt es zudem zwei zusätzliche Betreuungsgruppen, die jeweils 40 Kilometer entfernt von Elim Home liegen. Das ist gut für Kinder, deren Familien zu weit entfernt von Elim leben!  Als das Heim vor 45 Jahren gegründet wurde, war es das erste und einzige Heim für schwarze Kinder mit Behinderungen in der Westkap‐Region. 

Das Elim Home gehört zum diakonischen Programm der Herrnhuter Brüdergemeine  in Südafrika (MCSA). Weil der Staat nicht  einmal die Hälfte der Kosten übernimmt, braucht das Elim Home eure Spenden, wenn zum Beispiel ein Rollstuhl angeschafft werden soll, oder ein Kind, das sonst nichts kriegt, eine kleine Geburtstagsüberraschung bekommen soll.

Hoffnung auf Geborgenheit – Evangelische in Italien helfen Müttern und Kindern auf der Flucht

KonfiDank Projekt 2019 Mediterranean Hope
© Mediterranean Hope

KonfiDank Projekt 2019 Mediterranean Hope

Ein Projekt des Gustav-Adolf-Werk Baden

In Italien gibt es nur etwa 50.000 evangelische Christinnen und Christen, aber sie stellen einiges auf die Beine. Sie kümmern sich vor allem um Menschen, die ausgegrenzt werden. „Wir sind klein, kaum jemand kennt uns. Man kennt uns nur, wenn wir in unseren Gemeinden etwas tun“, sagt Cordelia Vitiello, die Vizepräsidentin der kleinen Kirche. Und genau dafür setzt die 51jährige sich sein. „Wir müssen den Menschen zeigen, was Kirche sein kann und was Kirche alles tut.“ In Neapel gibt es zum Beispiel ein evangelisches Krankenhaus, das auch Flüchtlinge ohne Aufenthaltsgenehmigung behandelt. Im Erdbebengebiet hilft die Kirche bei der Ausstattung einer Schule. Oft agieren die evangelischen und Freikirchen in Italien gemeinsam.

Eines ihrer wichtigsten Hilfsrojekte ist „Mediterranean Hope“.

Ihre „casa delle culture“ – das „Haus der  Kulturen“ ist dabei etwas ganz Besonderes: In Scicli, einer Stadt auf Sizilien bietet sie den  Menschen, die übers Meer geflohen und mit dem Boot auf die Insel gekommen sind Schutz, Geborgenheit  und praktische Hilfe. Etwa 40 Menschen, vor allem Kinder oder Jugendliche, die ohne Eltern fliehen  mussten und alleinerziehende Mütter mit ihren kleinen Kindern, kommen hier unter. Nur ganz langsam schaffen sie es, die Väter und Geschwister zusammenzubringen, so dass die Familien, die sich aus den Augen verloren hatten, endlich wieder beisammen sind.

Die Casa delle Cultura braucht dringend Spenden: Deutschkurse, Spielsachen für die Kleinen, einen Platz im Kindergarten, Möglichkeiten, sich beim Sport auszutoben. Für uns hierzulande selbstverständlich. Die Menschen in der Casa können sich das aber nicht selbst leisten.

Hier könnt Ihr helfen, dass Menschen auf der Flucht neue Hoffnung schöpfen können!

Ansprechpartner

© Diakonie Baden

Volker Erbacher

Abteilungsleitung Fundraising und Ökumenische Diakonie

0721 9349-219

verbacher[at]diakonie-baden.de