Jahrespressegespräch 2021

Diakonie mit Blick auf Landtags- und Bundestagswahl

Zeit

18. Januar 2021

Veranstalter

Diakonie Baden

+ + + Zoom-Online-Meeting + + +

2021 wird für die Sozialpolitik ein wichtiges Jahr. Die kommenden zwei Wahlen werden richtungsweisend sein. Welche Lehren muss die Politik aus den Erfahrungen des Pandemiejahres 2020 ziehen? Darüber wollen wir mit Ihnen ins Gespräch kommen.

Wir laden Sie herzlich ein zum Online-Presse-Gespräch am

Montag, den 18. Januar 2021, 9:00 Uhr
per Zoom-Konferenz


Online-Zugang:
us02web.zoom.us/j/84470943944
Meeting-ID: 844 7094 3944
Kenncode: 521204

Die Pandemie hat die gesamtgesellschaftliche Bedeutung der Sozialwirtschaft deutlich gemacht. Dem soll die kommende Landesregierung Rechnung tragen. Mehr denn je ist die Wohlfahrtspflege auf Unterstützung durch die Politik angewiesen. Beispielsweise muss die Pflege entlastet, den Einrichtungen eine wirtschaftliche Betriebsführung ermöglicht werden. Vor allem aber müssen die Grundlagen für bessere Arbeitsbedingungen geschaffen werden.

Auch in der Flüchtlingspolitik gilt es zu korrigieren. Baden-Württemberg braucht ein Konzept zur Aufnahme von Flüchtlingen und deren Integration. Die unterstützenden Leistungen der Diakonie müssen dabei auf finanziell sicheren Füßen stehen.

Lief Digitalisierung bislang meist unter „nice to have“, ist sie durch die Pandemie zu einem zentralen Baustein der Kommunikation geworden. Neuen Möglichkeiten stehen Risiken gegenüber. Wer aufgrund seiner Lebensverhältnisse nicht an der Digitalisierung teilhaben kann, droht den Anschluss zu verlieren. Die Auswirkungen sind nicht nur im Bildungsbereich immens. Digitalisierung verlangt Investitionen. Geld, dass die Einrichtungen der Sozialwirtschaft derzeit nicht refinanziert bekommen. In vielen Hilfseinrichtungen oder Kindergärten fehlt es deshalb am Nötigsten. Hier muss dringend korrigiert werden.

Beim Thema Armut zeigt sich deutlich, wie sehr die Pandemie bestehende Notlagen verschärft. Wer schon vor Corona am Rand der Gesellschaft lebte, hat jetzt besonders mit den Folgen der Pandemie für das gesellschaftliche Leben zu kämpfen. Wohnungslosen gehen Einnahmemöglichkeiten und überlebenswichtige Hilfsangebote verloren. Auch für Langzeitarbeitslose wird die Situation immer schwieriger.

Die Diakonie Baden kämpft dafür, dass Randgruppen nicht vergessen werden. Was aus unserer Sicht getan werden muss, was der neue Koalitionsvertrag regeln muss, wollen wir Ihnen im Pressegespräch erläutern. Neben dem Vorstand des Diakonischen Werks werden wieder Expert*innen aus der Praxis an dem Gespräch teilnehmen.

Ich freue mich sehr auf das gemeinsame Gespräch und ein Wiedersehen.

Mit freundlichen Grüßen
Christian Könemann
(Pressesprecher)