Woche der Diakonie 2020

24. Juni 2020

Spendensammlung startet am 27. Juni

© Diakonie Baden

Motiv der Woche der Diakonie 2020

Unter dem Titel „Menschen(s)kind“ startet an diesem Samstag die größte Spendenaktion der Diakonie in Baden. Die „Woche der Diakonie“ fördert besonders Initiativen, die dringend auf Spenden angewiesen sind und ohne sie nicht umzusetzen wären. Jedes Jahr wird in den evangelischen Kirchengemeinden in Baden rund eine halbe Million Euro dafür gesammelt.

Dennoch ist vieles anders: Die traditionelle Eröffnung, dieses Jahr in Bad Krozingen, wurde aufgrund der Pandemie abgesagt. Das gilt auch für viele Aktionen, die in der Woche ab dem 27. Juni geplant waren. Die Kirchengemeinden müssen sich nicht an den vorgeschlagenen Zeitraum halten, sondern sammeln dann, wenn es für sie zeitlich am besten passt.

„Es ist wichtig, dass wir an der Spendenaktion gerade auch in diesem Jahr festhalten“, sagt Volker Erbacher, bei der Diakonie Baden für die Spendenaktion verantwortlich. Die Hilfe der Diakonie ist aktuell besonders wichtig. Corona macht den Alltag für Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, noch schwerer. Die Bahnhofsmission braucht Mittel, um ihre Ehrenamtlichen zu schulen, die Arbeitslosentreffs, um Bewerbungstrainings durchzuführen und finanziell bedürftige Menschen beraten zu können. Senioren wird geholfen mobil zu bleiben. Menschen mit psychischen Erkrankungen werden vor der Isolation bewahrt.

„Wir setzen ganz besonders auf die Mithilfe der vielen tausend Engagierten in den evangelischen Kirchengemeinden“, so Erbacher weiter. Sie gingen in ganz Baden an die Briefkästen und verteilten Spendenaufrufe vor allem über ihre Gemeindebriefe, die fast jeden evangelischen Haushalt erreichten.

Erbacher ruft die Bevölkerung auf, zu spenden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den knapp 2.000 diakonischen Angeboten in Baden bräuchten Hilfe, um Obdachlosen, Familien, Behinderten oder Pflegebedürftigen zur Seite stehen zu können. „Entdecken Sie das Menschenskind in sich und helfen Sie!“, so Erbacher in seinem Aufruf.