Rettungsschirm Corona

23. März 2020
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Rettungsschirm für die freie Wohlfahrtspflege

© Kathrin 39

Der Deutsche Bundestag

Die Diakonie Baden begrüßt den heutigen Beschluss des Bundeskabinetts, die Arbeit der gemeinnützigen Träger unter den Schutz des Corona-Rettungsschirms zu nehmen. Das sichere die Existenz der Angebote und Einrichtungen, aber vor allem nützte es Millionen Menschen, die täglich Hilfe durch die Wohlfahrtsverbände bekommen.

Die rund zwei Millionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland seien das Rückgrat des Sozialstaats. Im Gesundheits- und Pflegebereich arbeiteten sie unmittelbar im Kampf gegen das Corona-Virus. In anderen Feldern der sozialen Arbeit - etwa in der Arbeit mit wohnungslosen Menschen oder in Sozialberatungsstellen - stünden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor großen Herausforderungen, um für die Klienten und Klientinnen weiter erreichbar zu sein. Ihre soziale Arbeit werde dringend gebraucht und müsse in der aktuellen Krise gesichert werden.

Durch den Schutzschirm, der noch in dieser Woche durch Bundestag und Bundesrat verabschiedet wird, werde eine Brücke gebaut und vieles positiv geregelt, um soziale Einrichtungen vor der Auflösung zu retten. Die gemeinnützigen Einrichtungen und Hilfeangebote seien auf besondere Unterstützung angewiesen, weil sie keine großen Rücklagen bilden dürften und daher ihre Liquidität und wirtschaftliche Existenz stärker bedroht sei als bei vielen privatwirtschaftlichen Unternehmen.