Pflegeausbildung verbessern

17. September 2020

Caritas und Diakonie verbessern Ausbildung

© Diakonie Baden

Pflegeschüler in der Ausbildung

Die kirchlichen Wohlfahrtsverbände in Baden machen die generalistische Pflegeausbildung noch effektiver. Mit einer neuen Kommunikationsplattform wird die Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann weiterentwickelt. Probleme aus der Praxis werden identifiziert und zur Qualitätsverbesserung an die Politik zurückgespiegelt.

Ziel ist es, die Pflegeausbildung junger Menschen noch besser machen. Die neue Plattform bringt dazu alle an der Ausbildung beteiligten Akteure zusammen. Pflegedienste, Pflegeheime und Pflegeschulen treten in direkten Austausch miteinander. Jeder profitiert von den Erfahrungen des anderen.

Anfang des Jahres war die generalistische Pflegeausbildung in Deutschland in Kraft getreten. Caritas und Diakonie in Baden sehen in der Pflegeberufereform neue Chancen für die Nachwuchsgewinnung in der Pflege. Gerade in der Anfangsphase gibt es nach Überzeugung der Verbände viel Bedarf an Wissens- und Erfahrungsaustausch. Das belegen auch die hohen Anmeldungszahlen für die ersten Treffen. Diese finden zunächst auf digitaler Ebene statt, ermöglichen aber so einem großen Personenkreis die Teilnahme.

Caritas und Diakonie sehen den Pflegeberuf als Berufszweig mit großer Perspektive. Deshalb engagieren sich beide Spitzenverbände besonders in der Ausbildung junger Menschen. Die neue generalistische Pflegeausbildung eröffnet zusätzliche Qualifizierungs- und Karrierewege – für die berufliche Ausbildung ebenso wie für das Pflegestudium. Sie ist europaweit anerkannt. Dieses Potential voll auszuschöpfen ist Ziel der neuen Kooperation. Sie basiert auf dem Geist der gemeinsamen Charta Oecumenica Socialis, in der sich beide kirchliche Verbände zur ökumenischen Zusammenarbeit verpflichten.

Zugang zur Austausch-Plattform über Dr. Christine Böhmig:

cboehmig[at]diakonie-baden.de