Diakonie wird Zukunftszentrum

8. Januar 2021

Zukunftszentrum für Digitalisierung

© Diakonie Baden

Das Kronenkreuz - Logo der Diakonie

Das Diakonische Werk Baden wird eines von sieben Zukunftszentren in Westdeutschland und Berlin. Die Aufgabe der Zukunftszentren ist es, kleine und mittlere Unternehmen sowie deren Beschäftigte beim digitalen Wandel zu unterstützen, insbesondere bei der Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI). Gefördert werden die Zentren vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie den zuständigen Länderministerien. Bis Ende 2022 stehen allein an Bundemitteln 34 Millionen Euro zur Verfügung.

Das Diakonische Werk Baden hatte sich im Herbst vergangenen Jahres mit seinem Projekt „pulsnetz.de - gesund arbeiten in der Sozialwirtschaft“ beworben und wurde nun vom  Bundesministerium ausgewählt. Als Zukunftszentrum legt es den Fokus auf die Sozial- und Pflegewirtschaft für die Bundesländer Berlin, Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen.

Von seiner Arbeit profitieren sollen insbesondere Pflegekräfte, Erzieher*innen, Sozialberater*innen und alle, die in der Sozialwirtschaft tätig sind. „In der Corona-Pandemie sind besonders belastet die Beschäftigten in Pflege- und Sozialeinrichtungen,“ sagt André Peters, Vorstand im Diakonischen Werk Baden. „Deshalb stellt sich für uns jetzt die Frage, was wir tun können, damit die Mitarbeiter*innen gesund arbeiten können.“ Dabei gelte es die Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz zu erforschen. Auch für Menschen mit Defiziten und Handicaps biete Digitalisierung große Potentiale. Sie eröffne neue Möglichkeiten der Teilhabe und Chancen auf mehr Inklusion für ein gesundes, selbstbestimmtes Leben.

Die Zukunftszentren sind ein Teil der KI-Strategie der Bundesregierung. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales will über die Zentren Beschäftigte und Unternehmen bei der Einführung digitaler und KI-basierter Systeme unterstützen. Qualifizierung im Betrieb soll neu gedacht und erprobt werden - immer mit dem Ziel, die Selbstlern- und Gestaltungskompetenz zu fördern und die Betriebe und ihre Beschäftigten fit für den digitalen Wandel zu machen.

In Ostdeutschland wurden Zukunftszentren bereits 2019 gegründet.

Mehr Informationen zum Projekt „pulsnetz.de" unter: 

pulsnetz.de – gesund arbeiten