Abschied

10. Mai 2016

Die Leiterin der Abteilung Familien, Arbeit und Soziales, Ingrid Reutemann, ist in den Ruhestand verabschiedet worden. Reutemann arbeitete  gut 14 Jahre lang in der Geschäftsstelle des Diakonischen Werkes Baden und war dort Fachreferentin insbesondere für den Bereich Frauen. In ihre Amtszeit fallen wichtige sozialpolitische Entscheidungen wie die Verabschiedung des Prostitutionsschutzgesetzes. Reutemann hat insbesondere die Schaffung von Beratungsstellen  für Prostituierte vorangetrieben. Das Freiburger Angebot P.I.N.K. wurde Teil eines Bundesmodellprojektes.

Auf der Verabschiedungsfeier im Diakonischen Werk betonte Vorstandsvorsitzender Urs Keller, er habe stets das fachliche Wissen von Ingrid Reutemann geschätzt. Auf ihren Rat habe er sich immer verlassen können. Weggefährten, darunter die Rektorin der Universität Freiburg, Renate Kirchhoff, und der Geschäftsführer im Diakonischen Werk im Rhein-Neckar Kreis, Siegmund Zimmermann,  hoben Reutemanns ruhige, besonnene, und bestimmte Art hervor. Sie sei immer geleitet gewesen von ihrem menschlichen Wesen und höchster Professionalität.  

Reutemann war 2002 zum Diakonischen Werk Baden gekommen nach Stationen in Karlsruhe und Ettlingen. Insgesamt war sie 32 Jahre im Dienst der Diakonie. Ihre Nachfolgerin wird Christine Spanninger. Sie leitet im Diakonischen Werk Breisgau-Hochschwarzwald den Fachbereich Arbeit, Migration und Sozialberatung.