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Keine Arbeit, keine Zukunft?
Manchmal haut es im Leben nicht so hin wie man es gern wollte. Die Lehre klappt nicht, man kriegt die Kurve nicht zu einem geregelten Tagesablauf, man muß plötzlich wieder gehen.

In unseren 21 Beschäftigungsprojekten in Baden bieten wir arbeitslosen Menschen eine Perspektive an. Hier können Sie Ihre Ausbildung machen, arbeiten bis wir gemeinsam etwas auf dem Arbeitsmarkt für Sie finden.

Arbeitslosigkeit ist kein Schicksal sondern ein politisches Problem. Wir setzen uns in der Politik für Sie ein.

Auf den folgenden Seiten finden Sie mehr dazu.
Der kirchlich-diakonische Auftrag in der Arbeit mit Arbeitslosen
"Die Kirche darf nicht schweigen und untätig sein, wenn Mitmenschen infolge von Arbeitslosigkeit die Erfahrung bedrückender Perspektivlosigkeit, Sinnlosigkeit und gesellschaftlicher Isolierung machen, wenn Mitmenschen körperlich und seelisch krank werden, in finanzieller Sorge leben und zunehmend ins Abseits geraten."
(Erklärung der EKD-Synode 86).

Die vordringlichste Aufgabe der Wirtschafts- und Sozialpolitik ist in den nächsten Jahren der Abbau der Massenarbeitslosigkeit.

Die anhaltende Massenarbeitslosigkeit ist ein gefährlicher Sprengstoff: im Leben der betroffenen Menschen und Familien, für die besonders belasteten Regionen, vor allem weite Teile Ostdeutschlands, für den sozialen Frieden.

Ohne Überwindung der Massenarbeitslosigkeit gibt es auch keine zuverlässige Konsolidierung des Sozialstaats. Die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit führt zu Einnahmeausfällen bei der Sozialversicherung und verursacht hohe Kosten vor allem im Rahmen der Arbeitslosenversicherung und der Sozialhilfe. Insofern ist nicht der Sozialstaat zu teuer, sondern die Arbeitslosigkeit.

Diese Einsicht darf jedoch nicht davon abhalten, die unter den Bedingungen fortdauernder Arbeitslosigkeit möglichen Schritte zu einer Entlastung und Stabilisierung des Systems der sozialen Sicherung zu tun. Dazu gehört die schrittweise Herausnahme versicherungsfremder Leistungen aus der Sozialversicherung. Diese Leistungen können zwar nicht alle wegfallen und müssen über Steuern finanziert werden. Aber es geht bei einer solchen Verschiebung darum, die Lohnnebenkosten spürbar zu senken, alle leistungsfähigen Bürgerinnen und Bürger an den Aufwendungen für die versicherungsfremden Leistungen zu beteiligen und nicht länger einseitig die Arbeitsplätze zu belasten.

Mehr wirtschaftliches Wachstum allein wird auf absehbare Zeit nicht eine hinreichende Zahl an Arbeitsplätzen schaffen. Deshalb müssen ergänzende Mittel hinzukommen: vor allem die Teilung von Erwerbsarbeit, wie sie von vielen Frauen, aber auch von Männern zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie gewünscht wird, die Umwandlung jedenfalls eines Teils der geleisteten Überstunden in reguläre Voll- und Teilzeitarbeitsplätze und das Instrument der öffentlich geförderten Arbeit, mit dem Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanziert werden kann.

In diesem Arbeitsgebiet treffen seelsorgerische Aufgaben mit sozialdiakonischen Herausforderungen zusammen. Der Arbeitslose soll Gewissheit erhalten, dass er in der kirchenlichen Gemeinde nicht disqualifiziert, sondern angenommen ist.

Kirche beschäftigt sich mit dieser Problematik in der Diakonie, in der kirchlichen Industrie- und Sozialarbeit, in Kirchengemeinden, Kirchenbezirken und Synoden.

Kirche und Diakonie können das Problem Arbeitslosigkeit natürlich nicht bedarfsdeckend angehen. Die badische Landeskirche wirkt jedoch zeichenhaft, in dem sie gezielt ein sehr breit gefächertes Spektrum von Hilfen für Arbeitslose fördert. Als Beispiel für die Vielfalt seien genannt:

Arbeitslosentreffs (offene Beratungsangebote, Volontariatsprogramme, spezielle Problemlagen bei Frauenarbeitslosigkeit, Seminare und Freizeitangebote).

Arbeitslosenprojekte für psychisch Beeinträchtigte und Behinderte, die nicht zum Personenkreis der Werkstätten für Behinderte (WfB) gehören.

Beschäftigungsprojekte nach dem Modell "Neue Arbeit gGmbH".

Initiativen, die Projekte in Zusammenarbeit mit der Arbeitsverwaltung und dem Land durchführen (z. B. "Jugend, Arbeit, Zukunft" oder ABH).

Durchführung von Projekten "Hilfe zur Arbeit" nach dem Bundessozialhilfegesetz (BSHG)-Jugendwerkstätten.
 
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Seit dem 1.1.2010 finden Sie das Team des Freiwilligen Sozialen Jahres im Diakonischen Werk Baden
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Kongress 2010

Heimat: Vom Sozialraum zu Le-bensraum. Zu diesem Thema wurde beim Diakonie Baden Kongress 2010, der am 8.-10.2.2010 in Bad Herrenalb stattfand, eingeladen, nachgedacht und diskutiert.
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Eine Aktions-gemein-schaft des Diakonischen Werkes Baden, des Diözesancaritasver-
bandes Freiburg und des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbandes
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