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Hilfen für Osteuropa
Aus Baden konnten mit Hilfe der Aktion „ Hoffnung für Osteuropa“ sowie aus Einzelspenden bisher zahlreiche Projekte finanziert und unterstützt werden. Initiativen aus Baden blicken in der Regel auf eine lange und bewährte Partnerschaftsarbeit zurück. Es ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit entstanden, die gewährleistet, dass die Hilfe bei den wirklich bedürfti-gen Menschen auch ankommt. Initiativen und Projekte aus Baden helfen u.a. in den Ländern Polen, Weißrussland, Rumänien, Ungarn, Ukraine, Tschetschenien und Russland.

Diese Hilfe wird praktiziert als ein weitgespanntes Netz von Beziehungen mit anderen Kirchen. Ein Netzwerk hiervon sind die Partnerschaftsinitiativen auf Landes- und Ortsebene.

Für die Partnerschaftsarbeit in Osteuropaarbeit bedeutet dies insbesonders

- gemeinsame Verkündigung des Evangeliums
- gemeinsame Aufarbeitung von Konflikten
zwischen Mehrheits- und Minderheitskirchen
- theologische Dialoge
- gemeinsames Verständnis und Praxis
vonMission
- interreligiöse Dialoge
- Bekämpfung der Armut
- Stärkung der Menschenrechte
- Bekämpfung von Menschenhandel und
Diskriminierung
- Aufbau der Zivilgesellschaft
- Versöhnung der Völker und Kulturen
- Bewahrung der Schöpfung


Das Diakonische Werk Baden regt auch selbst Vernetzungsprojekte an und ist mit in der Trägerschaft. So zum Beispiel bei den Rumänienprojekten.

Unsere Partner in Osteuropa sind alle diejenigen Kirchen und deren Gliederungen, die wie die EKD Mitglieder im Ökumenischen Rat der Kirchen und/oder der KEK und/oder der Ge-meinschaft evange¬lischer Kirchen in Europa und/oder der konfessionellen Bünde sind. Ebenso können Partner sein, diejenigen, in deren Ländern/Regionen keine kirchlichen Struk-turen im og. Sinn vorhanden sind, z. B. christlich fundierte Initiativgruppen, Einzelpersonen, Personen als Multiplikatoren zu anderen gesellschaftlichen Gruppierungen. Die jeweilige kirchliche, politische und gesellschaftliche Situation in den jeweiligen Ländern ist dabei zu beachten bzw. zu berücksichtigen.

Die Hilfe bleibt weiterhin dringend nötig, da die Auswirkungen der rasanten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen in den ehemaligen Ostblockstaaten und zum Teil neuen EU – Mitgliedstaaten auch neue Verwerfungen und neue Armut fordern. Menschen-handel, Armut und Arbeitslosigkeit sind die Herausforderungen für die nächsten Jahre.

Das DW Baden setzt hierbei schwerpunktmässig auf Gemeindeentwicklungsprogramme sowohl im kirchlichen als auch im kommunalen Sinne. Ferner müssen die Hilfen in den Ländern vernetzt werden und alle Projektpartner müssen voneinander wissen. Dies stellt hohe Anforderungen an Transparenz und Kooperation.

Weitere Rückfragen an das Referat


Peter–Paul Daferner
Referat „ Hilfen für Osteuropa“
Diakonisches Werk Baden
Telefon: 0721 – 9349 254
daferner@diakonie-baden.de

Spendenkonto: 56 57 Stichwort: Osteuropa
EKK Karlsruhe, Blz 520 604 10



 
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