Leben in einer Wohngemeinschaft
Selbstständig wohnen trotz Demenz
In einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft leben überwiegend Menschen mit Demenzerkrankungen, die nicht mehr alleine zuhause leben können und trotzdem ihre Privatheit und Würde bewahren wollen. Gerade für Menschen, die an Domenz erkrankt sind, bietet die kleinräumige Wohnform mit häuslichem Charakter und ambulanter Betreuung eine angemessene Versorgungsform, da dadurch die Alltagskompetenz der betroffenen Menschen solange wie möglich erhalten bleiben kann.
Eine Gruppe von vier bis zwölf Pflege- oder Hilfebedürftigen lebt in einer Wohnung oder in einem Haus zusammen. Jeder Bewohner verfügt über ein eigenes Zimmer. Darüber hinaus gibt es gemeinschaftlich genutzte Räume, wie Küche, Bad, Ess- und Wohnzimmer. Die Bewohner oder deren Angehörige entscheiden über alle Belange der Wohngemeinschaft, z. B. Ausgaben für den Haushalt, die Hinzuziehung der ambulanten Dienstleistungen oder über den Einzug von Mitbewohnern.
Die Diakonie unterstützt und berät Initiatoren und Diakoniestationen, die daran interessiert sind, eine ambulant betreute Wohngemeinschaft zu gründen.
Einrichtungen der Diakonie Baden:
weitere Informationen:
Informationsbroschüre über Initiativen für Wohngemeinschaften für Demenzkranke





