Psychosoziale Beratung der Diakonie bei vorgeburtlichen Untersuchungen
Die regelmäßige Schwangerenvorsorge bei der Frauenärztin und das eigene Gesundheitbewusstsein sind eine gute Grundlage für einen guten Schwangerschaftsverlauf. Im Rahmen der Vorsorge werden inzwischen verschiedene vorgeburtliche Untersuchungsmethoden (Pränatale Diagnostik) angeboten. Diese geben werdenden Eltern das Gefühl, alles was möglich ist für die Gesundheit ihres Kindes tun zu können.
Die Ultraschalluntersuchung ist heute Standard bei der ärztlichen Schwangerenvorsorge und steht oft am Anfang von weiteren Untersuchungsmethoden der pränatalen Diagnostik. Mit Hilfe der Ultraschallmethode wird die Entwicklung des Kindes kontrolliert, d.h. es wird beobachtet, ob es sich der Norm entsprechend entwickelt. Werden Auffälligkeiten registriert, kommen oft weitere Untersuchungsmethoden zum Einsatz. Insbesondere bei Schwangeren ab 35 Jahren werden solche Untersuchungen aber auch ohne vorherige Auffälligkeiten angeboten.
Bevor Sie sich zu einer weiteren vorgeburtlichen?Untersuchung entschließen, ist es gut, genau zu überlegen, was Sie sich von dieser Maßnahme erhoffen und was Sie tun können oder wollen, wenn mit Untersuchungsergebnis eine mögliche Krankheit oder Behinderung Ihres Kindes festgestellt wird.
Für ein persönliches Gespräch stehen alle Schwangerschaftsberatungsstellen zur Verfügung.
Warten auf das Untersuchungsergebnis - eine unruhige Zeit
Wenn Sie sich für eine vorgeburtliche Untersuchung entschieden haben, beginnt spätestens mit dem Warten auf das Ergebnis ein Kreislauf von Hoffen und Bangen. Es tauchen viele Fragen auf: Was kann, will ich tun, wenn eine Krankheit oder Behinderung des Kindes festgestellt wird? Wo finde ich Antworten und Hilfe?
Auch in dieser Zeit können Sie sich mit Ihren Fragen, Sorgen und Hoffnungen an uns wenden.
Wie geht es weiter?
Wenn eine vorgeburtliche Untersuchung ergeben hat, dass Ihr Kind wahrscheinlich nicht ganz gesund zur Welt kommen wird, ist das für Sie vermutlich wie ein Schock. Versuchen Sie deshalb nicht, (unter Zeitdruck) eine schnelle Lösung zu finden, sondern lassen Sie sich Zeit. Suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin. Nehmen Sie Kontakt auf mit Ihrer Schwangerenberatungsstelle in Ihrer Nähe. Nutzen Sie die persönliche Online-Beratung. Die Beraterin nimmt sich Zeit für Ihre Fragen und unterstützt und begleitet Sie und Ihren Partner beim Finden einer für Sie stimmigen Lösung.
Wir unterstützen Sie auf Ihrem Weg, Ihre Entscheidungen werden geachtet.
Psychosoziale Beratung bei Fragen zu vorgeburtlicher Untersuchung heißt
- Beratung zur Bedeutung und Folgen pränataler Diagnostik für Sie und die Familie
- Begleitung in Krisen
- Information über Konsequenzen und Hilfen durch Ihre Entscheidung
- Unterstützung bei der Planung wie es weitergehen könnte
- Sie erhalten einen Raum für Trauer, Sorgen, Hoffnungen – auf Wunsch auch über einen längeren Zeitraum hinweg.
Einrichtungen der Diakonie Baden:






