Diakoniekongress gestartet. Würde des Menschen ist von Gott gegeben
Die Würde jedes Menschen kommt von Gott her
Diakoniekongress diskutiert über Umgang mit Menschenwürde in Baden Württemberg

Landesbischof Dr. Ulrich Fischer bei der Eröffnung des Kongresses "Die Würde des Menschen ist unantastbar" der Diakonie Baden in Bad Herrenalb.
Seine Würde muss sich der Mensch nicht verdienen, sage die Bibel. Sie ist ihm von Gott verliehen. Mit diesen Worten eröffnete Landesbischof Dr. Ulrich Fischer den Kongress "Die Würde des Menschen ist unantastbar" der Diakonie Baden, der ab heute (1.2.-3.2.) mit mehr als 200 Fachleuten aus der sozialen Arbeit, Wissenschaft und Politik in Bad Herrenalb stattfindet. In der praktischen kirchlichen und diakonischen Arbeit fließe dieses biblische Wissen mit ein, dass jeder Mensch begrenzt sei und doch auch gleichzeitig von Gott her ein begabtes Wesen, so Fischer. "Diakonie ist eine starke Gemeinschaft, in der Haupt- und Ehrenamtliche zusammenarbeiten. Beiden geht es um die Würde des Menschen," sagte Kirchenrat Jürgen Rollin, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes Baden in seiner Begrüßung.
In den kommenden Tagen wird auf dem Kongress das Thema Würde in allen Arbeitsfelder der Diakonie und sozialen Arbeit diskutiert und reflektiert. Zum Beispiel in der Schuldnerberatung, Bahnhofsmission, in der Schwangerschaftskonfliktberatung, im Umgang mit Flüchtlingen, Migranten und Menschen am Existenzminimum. An Ende des Kongresses sollen praktische Schlussfolgerungen für die weitere Arbeit der Diakonie in Baden stehen. Derzeit werden jährlich mehr als 150.000 Menschen in Baden von der Diakonie beraten und versorgt.
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