Mundartpreisträger und SWR 4 Gutsele-Autor würdigt neues Jahresmagazin
Wolfgang Müller, Badischer Mundartpreisträger und SWR 4 Gutsele-Autor kennt die beiden Hauptpersonen Roswitha und Friedrich Walther des neuesten Jahresmagazins der Diakonie Baden persönlich.
In dem Magazin "Lebensgefühl" geht es um das Thema Inklusion am Beispiel zweiter Bürger in Pfinztal-Berghausen. "'Chapeau' für dieses - auch zwischen den Zeilen- authentisch Heft," schrieb der Heimatdichter jetzt in einem Brief an das Diakonische Werk Baden. Der Beginn des gemeinsamen, selbständigen Lebens der beiden geistig behinderten Menschen sei "ehrlich betroffen und liebevoll dokumentiert", so Müller, der auch Prädikant in der Landeskirche Baden ist.
Ebenso wie Roswitha und Friedrich Walther lebt Müller in Pfinztal. Bereits als Kind habe er oft Begegnungen mit geistig behinderten Kindern in Pfinztal gehabt. Als studierter Sonderpädagoge hatte Müller zunächst innovativ im Bereich Behindertenhilfe gearbeitet, bevor er die künstlerische Laufbahn einschlug: "Die Gewissheit, dass ich mit bloßen Händen die Startlöcher dafür gegraben habe, dass Roswitha und Friedrich Walther heute selbständig leben, ist für mich auch ein wohltuendes Lebensgefühl. In meinem neuen Buch "Waisch, was e moin?" gibt es einige Texte, in denen Roswitha und Friedrich sich mit ihrem Lebensgefühl sicher wiederfinden."
- Links:
- Webseite von Wolfgang Müller mueller-soellingen.de
- Jahresmagazin "Lebensgefühl" (Informationen / Bestellung) www.diakonie-baden.de/inklusion






