Ruhestand


04.04.2017 -

Monsignore Bernhard Appel, Johannes Stockmeier

Christa Heilemann

Eva-Maria Armbruster

Jürgen Rollin, Urs Keller, André Peters

Im Rahmen eines Gottesdienstes in der Stadtkirche Karlsruhe ist Kirchenrat Jürgen Rollin in den Ruhestand verabschiedet worden. Rollin war stellvertretender Vorstandsvorsitzender und leitete den Bereich Einrichtungen und Werke. Er stand 23 Jahre im Dienste der Diakonie. 

 

Zahlreiche Weggefährten Rollins besuchten die Feier und würdigten seine menschliche und berufliche Expertise. Unter ihnen waren der Direktor des Diözesan-Caritasverbandes, Monsignore Bernhard Appel und der Präsident der Diakonie Deutschland a.D., Johannes Stockmeier.

 

Christa Heilemann vom Landkreistag Baden-Württemberg würdigte Rollin als wortgewandten Theologen, scharfen Analysten und standfesten Verhandlungspartner. Er könne stolz drauf sein, ein Stück Sozialpolitik in Baden-Württemberg mitgestaltet zu haben.

 

Eva-Maria Armbruster, Vorstandsmitglied im Diakonischen Werk Württemberg betonte in ihrem Grußwort die theologische und sozialpolitische Kompetenz Rollins. In vielen gemeinsamen Momenten habe sich Rollin als überzeugter und leidenschaftlicher Europäer bewiesen. Man habe spüren können, dass Diakonie ihm immer ein Herzensanliegen sei. Auf Landesebene habe Rollin viel zu einer guten und erfolgreichen Zusammenarbeit der beiden Diakonischen Werke Baden und Württemberg beigetragen.

 

Auch Urs Keller, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes Baden, wies auf Rollins Bestreben hin, die Zusammenarbeit mit den kirchlichen Partnern der Diakonie Baden zu stärken. Mit seiner Leidenschaft, seinem Sinn für Gerechtigkeit und seinem Engagement insbesondere für Kinder und Familien sei Rollin immer ein verlässlicher Partner gewesen.

 

Jürgen Rollin selber predigte über das Hohe Lied der Liebe aus dem ersten Korintherbrief. Glaube, Liebe Hoffnung seien die Säulen der Diakonie. Die wichtigste von ihnen aber sei die Liebe. Rollin erinnerte an seine theologischen Anfänge und seine ersten Berührungen mit der Sozialen Arbeit. Soziale Arbeit, so der Theologe, führe in die Kampfzonen der Menschlichkeit. Diakonie sei eine Gemeinschaft, in der die Liebe zu den Menschen ständig neue Wege suche und finde.


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