Dringender Spendenaufruf

Millionen Menschen im Nahen Osten sind akut in ihrer Existenz bedroht.

Kriegerische Auseinandersetzungen im Irak und in Syrien zwingen den Menschen zur Flucht, um wenigstens ihr Leben zu retten. Der Bürgerkrieg hat rund 10 Millionen Syrer aus ihrer Heimat vertrieben. 1,5 Millionen Menschen sind im Irak auf der Flucht vor islamischen Terrormilizen, die Jagd machen auf religiöse Minderheiten. Der weitaus größte Teil der Flüchtlinge sind Frauen und Kinder.

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Hilfe für Vertriebene

Flüchtlingen im Nordirak werden von der REACH, der Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe versorgt.
Copyright: Diakonie Katastrophenhilfe


Christliche Hilfswerke weiten Hilfen aus

Zum Welttag der Humanitären Hilfe fordern die Werke mehr Unterstützung für Flüchtlinge

Die beiden Katastrophen-Hilfswerke der Kirchen in Deutschland, Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international, haben angesichts der sich verschärfenden Not im Nahem Osten ihre Hilfen noch einmal deutlich aufgestockt. Allein im Irak werden sie in den kommenden Wochen mehr als 100.000 Flüchtlinge versorgen.

Wichtig ist dabei eine Kombination der zur Verfügung stehenden Mittel. So sind Hilfen aus der Luft vor allem in der jetzigen angespannten Lage wichtig, können aber nur kurzfristiger und punktueller Natur sein. Langfristig ist es effektiver, die Hilfsstrukturen vor Ort zu stärken. Nur mithilfe lokaler Partner können die rund 1,5 Millionen Vertriebenen längerfristig versorgt werden. Dabei geht es um Lebensmittel, Trinkwasser, Medikamente, Notunterkünfte und Kleidung.

In den kurdischen Städten Dohuk, Erbil und Suleimaniyah versorgt die Diakonie Katastrophenhilfe Flüchtlinge aus Mossul und der Niniveh-Ebene mit Nahrung und Hygiene-Sets. Die Arbeit wird in Kooperation mit erfahrenen Partnerorganisationen aus der Region geleistet. Angesichts der Gefahren durch die aktuellen Kämpfe und des Vormarschs der IS-Kämpfer fordert die Diakonie-Katastrophenhilfe sichere Schutzzonen sowohl für Flüchtlinge, als auch Helferinnen und Helfer. Mitarbeiter der Caritas mussten Hals über Kopf fliehen, als die Terrorgruppen die Städte Alquosh, Qaraquosh und Bartillah eroberten. Ihr schneller Vormarsch hatte im August eine Flüchtlingswelle ausgelöst. Laut Angaben der Vereinten Nationen (UN) sind innerhalb von 48 Stunden etwa 200.000 Menschen in Richtung der nordirakischen Stadt Dohuk geflohen. Insbesondere ethnische und religiöse Minderheiten, wie Christen und Jesiden, müssen überstürzt fliehen.

Beide kirchlichen Hilfswerke appellieren an die Konfliktparteien, die Unabhängigkeit humanitärer Hilfe anzuerkennen und Helferinnen und Helfer zu schützen.

Gleichzeitig rufen Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international zu Spenden auf. Neben der Not im Irak dürfe die Lage in Syrien nicht vergessen werden. Rund 10 Millionen Menschen sind dort auf der Flucht. Knapp drei Millionen von ihnen haben Schutz in der Türkei, in Jordanien und im Libanon Schutz gesucht. Die Diakonie Katastrophenhilfe wird daher ihre Hilfe für die Menschen in der gesamten Region in den kommenden Monaten weiter ausweiten.


Spendenkonto:

Diakonie Katastrophenhilfe

Evangelische Bank
IBAN: DE68520604100000502502
BIC: GENODEF1EK1

Ihr Ansprechpartner:

Fundraising

Fundraising/Ökumenische Diakonie

Volker Erbacher
erbacher@diakonie-baden.de

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