Diakonie Katastrophenhilfe

Menschen, die durch Naturereignisse, Mißernten, Bürgerkriege oder andere militärische Auseinandersetzungen in Not geraten, brauchen schnelle und unbürokratische Hilfe zum Überleben und zum Wiederaufbau. Dafür bitten wir Sie herzlich um Ihre Spende!

Die Diakonie Baden arbeitet eng mit der Diakonie Katastrophenhilfe in Berlin zusammen und leitet an sie die eingehenden Spenden mit der entsprechenden Zweckbindung weiter.

Hungersnot in Ostafrika

Wasser wird knapp in der Ukamba-Region. Die Wasserstellen sind fast leer, die Flüsse seit langem ausgetrocknet. Ernten sind ganz ausgeblieben, das verbliebene Wasser ist von außerordentlich schlechter Qualität.
Marsabit - Dürre

Die Diakonie Baden beteiligt sich an einem Spendenaufruf der Diakonie Katastrophenhilfe. Ab sofort kann über die Homepage der Diakonie Baden online für die von Hunger und Dürre betroffenen Menschen in Ostafrika gespendet werden.

Hintergrund ist eine drohende Hungersnot ungeahnten Ausmaßes in Teilen Ostafrikas. Allein im Südsudan sind nach Angaben der Vereinten Nationen fünf Millionen Menschen auf die Unterstützung mit Lebensmitteln angewiesen. Eine Hungersnot wurde offiziell für einen Teil des Landes ausgerufen. In Somalia ist die Zahl der Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, aufgrund der Dürre auf mehr als sechs Millionen angestiegen. Nach Angaben der Diakonie Katastrophenhilfe ist das Leben hunderttausender Menschen akut bedroht. Gleichzeitig drohe die Situation die sehr fragile politische Lage weiter zu destabilisieren und die Fortschritte der letzten Monate, gerade in Somalia, wieder zu zerstören.

Die nun schon seit mehreren Jahren anhaltende Dürreperiode führe auch in anderen Regionen Ostafrikas zu einer Verschärfung der Situation. Betroffen seien insbesondere der Nordosten Kenias, der Südosten Äthiopiens und Somalia – insgesamt ein Gebiet mit 15 Millionen Einwohnern. Mehr als eine Million Kinder im Südsudan werden als akut unterernährt geschätzt. Die Prognosen für die nächste Regenzeit, die eigentlich im März beginnen sollte, sind schlecht. Laut Diakonie Katastrophenhilfe besteht die Gefahr, dass sich die Situation im Frühsommer dramatisch verschärft.

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist mit ihren lokalen Partnerorganisationen in Südsudan, Somalia, Kenia und Äthiopien vor Ort und versorgt die Menschen mit Lebensmitteln, Saatgut und Zugang zu sauberem Trinkwasser. Zudem werden neben der Nothilfe die Menschen in der Vorsorge unterstützt. Dabei geht es insbesondere darum, Wissen zu vermitteln, wie Landwirtschaft trotz der schwierigen klimatischen Bedingungen möglich ist.

„Mehr denn je sind die Menschen in Ostafrika auf Unterstützung angewiesen. „Wir müssen jetzt handeln, um eine noch größere Hungersnot zu verhindern“, so die Diakonie Katastrophenhilfe.

Erdbeben in Nepal: Diakonie ruft weiter zu Spenden auf

Nach den zwei schweren Erdbeben in Nepal haben die Diakonie Katastrophenhilfe und ihre Partner des weltweiten Netzwerks ACT Alliance bereits 100.000 Menschen mit lebensnotwendigen Hilfsgütern erreicht. „Jetzt ist die größte Herausforderung, ausreichend Unterkünfte für betroffene Familien bereitzustellen“, sagt Michael Frischmuth, Kontinentalleiter Asien der Diakonie Katastrophenhilfe. „Aufgrund des Monsun ist mit schweren Regenfällen und damit auch mit Erdrutschen zu rechnen. Das kann weitere Häuser zerstören und wichtige Zugangswege für Hilfsgüter blockieren.“

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Irak-Konflikt

Der Islamische Staat (IS) im Nordirak hat weitere Flüchtlingswellen ausgelöst. Laut Angaben der Vereinten Nationen (UN) sind innerhalb kürzester Zeit etwa 200.000 Menschen in Richtung der nordirakischen Stadt Dohuk geflohen. Insbesondere ethnische und religiöse Minderheiten, wie Christen und Jesiden, müssen überstürzt fliehen.

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Gewalt in Syrien

Die Eskalation der Gewalt in Syrien und das Fehlen greifbarer politischer Fortschritte, das Blutvergießen zu stoppen, dürfen kein Grund sein, uns abzuwenden...

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Für die Zivilbevölkerung, die in den umkämpften Städten wie Donetsk oder Luhansk zunehmend zwischen die Fronten gerät, wird die Lage immer unerträglicher.

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Sorgen bereiten die sich zuspitzenden Spannungen und Auseinandersetzungen in Ägypten. Unsere Solidarität gilt denen, die Opfer von Gewalt und Willkür geworden sind.

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Fundraising

 

 

Fundraising / Ökumenische Diakonie
Volker Erbacher
erbacher@diakonie-baden.de

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