Qualitätsmanagement bei der Diakonie
Als erster Landesverband der Diakonie in Deutschland hat sich das Diakonische Werk Baden im Jahr 2004 nach DIN EN ISO 9001 zertifizieren lassen. Dies sollte für die zukünftig Weiterentwicklung der Diakonie als Freier Wohlfahrtsverband in Baden, der sich auf gesellschaftliche und politische Anforderungen mit fachlicher Kompetenz und vernünftigem Ressourceneinsatz einstellt die Grundlage sein.

„Wenn ein Landesverband gute Arbeit in der fachlichen Begleitung und Unterstützung seiner Mitglieder leistet, dann kommt das schließlich auch dem Endverbraucher zugute. Das sind zum Beispiel die Kinder in den evangelischen Kindertagesstätten, Pflegebedürftige, Menschen in sozialen Notlagen und auch Spendende,“ erläutert Oberkirchenrat Johannes Stockmeier, Chef der Diakonie Baden den Entschluss. Im Prozess der Zertifizierung, der ein ganzes Jahr gedauert habe, seien Ziele vereinbart, Arbeitsabläufe dokumentiert, interne und externe Kommunikationsstrukturen überprüft und optimiert, ein Vorschlagswesen und ein Beschwerdemanagement eingeführt, Verbesserungspotentiale und Weiterentwicklungsmöglichkeiten entdeckt worden. Stockmeier: „Die Zertifizierung zeigt, dass wir als Diakonie Baden eine zielorientierte, transparente und zuverlässige Partnerin für Kirche, Politik und Gesellschaft sind. Wir sind gut und wollen noch besser werden.“
Das Diakonische Werk Baden war der erste Landesverband der Freien Wohlfahrtspflege in Baden Württemberg, der das Gütesiegel nach DIN EN ISO 9001 bekommen hat. Für soziale Einrichtungen der Diakonie in Baden, die per Gesetz ein Qualitätsmanagementsystem einführen müssen, ist es ein Zeichen der Solidarität, wenn auch ihr Landesverband, der dazu nicht verpflichtet ist, sich der Qualitätsprüfung unterzieht.
Einrichtungen der Diakonie Baden:





