Diakoniepreis 2012
Das Diakonische Werk der Evangelischen Landeskirche in Baden e. V. ist gemäß seiner Satzung verpflichtet, die Entwicklung „zeitgemäßer diakonischer Arbeitsformen“ anzuregen, zu unterstützen oder selbst modellhaft Entwicklungsarbeit zu leisten.
Damit wird den Sozialleistungsträgern und der Sozialpolitik auf kommunaler, Landes- und Bundesebene nicht nur in sozialanwaltschaftlicher Vertretung der Betroffenen kritisch der Spiegel vorgehalten, sondern auch an den Lebenswelten orientierte Bedarfsanalysen und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Diese Entwicklungsarbeit ist fest verbunden mit allen Erscheinungsformen von Diakonie und hat in Baden traditionell einen hohen Stellenwert. Zur Unterstützung dieses Ziels hat die Landesgeschäftsstelle der Diakonie in Baden auch 2012 den
Preis der Diakonie Baden - Diakoniepreis 2012 ausgeschrieben.
Preisträger des Diakoniepreises 2012
Im Rahmen des Kongresses Soziale Arbeit "Die menschenwürde ist unantastbar." wurde der Diakoniepreis der Diakonie Baden verliehen.
1. Platz: Fiktives Tagebuch - Das Dolmetschernetzwerk im Landkreis Rastatt

- Das fiktive Tagebuch macht die Notwendigkeit des Projekts deutlich.
Ein geschulter ehrenamtlicher Dolmetscherpool steht im Landkreis Rastatt unentgeltlich Eltern ohne deutsche Sprachkenntnisse für wichtige Gespräche in Bildungseinrichtungen, bei Behörden oder Beratungsstellen zur Verfügung.
Die Dolmetscher können sowohl von den Eltern selbst als auch von den Institutionen bestellt werden. Die ehrenamtlichen Dolmetscher erhalten eine Aufwandsentschädigung im Rahmen der Ehrenamtspauschale und sind kraft Amtes unfall- und haftpflichtversichert. Die Terminvergabe, die Auszahlung der Pauschalen, die Statistik, die Öffentlichkeitsarbeit und das Fundraising werden von einer zentralen Koordinierungsstelle im Diakonischen Werk durchgeführt.
Der Preis ging an:
Das Diakonische Werk Rastatt
Ansprechpartnerin: Mehrnousch.Zaeri-Esfahani@no-spam.diakonie.ekiba.de
2. Platz: Pfad-Finder "Gemeinsam neue Wege entdecken"

- Vertrauen zu können muss gelernt werden
Mit den Mitteln der Pfadfinder (Orientierung, Karte und Kompass, Planung und Sicherungstechniken, Materialkunde) sollen bei den teilnehmenden Jugendlichen des Projektes die positive Lebenseinstellung und eine Zukunftsperspektive stabilisiert und Ihre Sozialen Kompetenzen, der Umgang mit der Natur und das Selbstwertgefühl geschult werden.
Der Preis ging an:
Das Diakonische Werk Breisgau-Hochschwarzwald, Kirchzarten
3. Platz: Das Rollbeet
“Wenn der Mensch nicht mehr in den Garten kann, dann muss der Garten zum Menschen kommen.“
Unter diesem Motto wurde ein fahrbares Hochbeet entwickelt, welches verschiedene Spezifikationen erfüllen musste um der Aktivierung von Bewohnern zu dienen und damit deren Lebensqualität zu verbessern.
Der Preis ging an:
Die Johannes Brenz Altenpflege gGmbH, Wolfach
Einrichtungen der Diakonie Baden:
Ansprechpartner:
Die Preisträger haben folgende Ansprechpartner benannt:
für den 1. Platz:
Mehrnousch Zaeri-Esfahani
für den 2. Platz:
Kirsten Moers
für den 3. Platz:
Markus Harter
für den Sonderpreis:
Frau Zieger








